Aktuelles über unsere Praxis und Gesundheit.
Spiegelung des oberen Verdauungstraktes zur Beurteilung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Für diese Untersuchung muss ein dünner Schlauch (Durchmesser eines Kugelschreibers) mit einem Glasfaserbündel als optischen Leiter über den Rachen vorsichtig in die Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm vorgeschoben werden. Die Schleimhaut kann so direkt vor Ort eingesehen / gespiegelt werden. Falls erforderlich kann über den Schlauch ein Draht mit einer winzigen Zange vorgeschoben und kleine Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung (unter dem Mikroskop) entnommen werden. Die Probeentnahme ist schmerzlos. Um die Schleimhaut komplett einsehen zu können, muss der Magen leer sein, das bedeutet mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und trinken. Zur Vorbereitung erhält der Patient eine Spritze in die Gesäßmuskulatur, um Kreislaufreaktionen zu vermeiden. Dann gibt es eine örtliche Betäubung des Rachens mittels Spray oder Lutschtablette, um starkes Würgen zu vermeiden und eine Spritze in die Vene zur Entspannung.
Spiegelung des Dickdarms und falls erforderlich eines Teiles des Dünndarms.
Für diese Untersuchung wird ein Schlauch mit einem Glasfaserbündel als optischem Leiter über den After vorsichtig in den Dickdarm vorgeschoben. Die Schleimhaut kann so direkt vor Ort eingesehen / gespiegelt werden. Um die Schleimhaut anzusehen muss ein wenig Luft über den Schlauch geblasen werden. Um ein ungestörtes Vorgleiten des Gerätes in dem sehr gewundenen Dickdarm zu ermöglichen, muss das Gerät manchmal von außen mit der Hand in die richtige Richtung geführt werden.
Falls erforderlich kann über den Schlauch ein Draht mit einer winzigen Zange vorgeschoben und kleine Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung (unter dem Mikroskop) entnommen werden. Die Probeentnahme ist schmerzlos.
Um die Schleimhaut komplett einzusehen muss der Darm komplett entleert werden. Dazu wird in der Vorbereitung (ca. 12-16 Stunden vor der Untersuchung) mit Medikamenten eine Art Durchfall erzeugt.
Hier kann man Störungen der Herzschlagfolge (Rhythmus) oder der Durchblutung nachweisen, ebenso wie Folgen beispielsweise einer Bluthochdruckerkrankung oder einer Entzündung am Herzen und noch einiges andere. Manchmal muss das EKG durch weiterführende Untersuchungen ergänzt werden.
EKG unter Belastung (Fahrradfahren im Sitzen) zur Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens, Erkennen von belastungsabhängig ausgelösten Herzrhythmusstörungen, Therapieüberwachung unter medikamentöser Therapie, nach aortocoronarer Bypass-Operation, Ballondilatation. Diagnostik und Therapieüberwachung von Bluthochdruckerkrankungen etc. Für dies eUntersuchung darf man nicht nüchtern sein, weil eine Anstrengung verlangt wird. Diese dient auch zur sportmedizinischen Beurteilung . Sinnvoll ist der Genuß einer Banane vor der Untersuchung. Sollten Beschwerden auftreten, sollten diese gegenüber dem Beobachter geäußert werden.
Für die Untersuchung ist es sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, um den Halt auf den Pedalen zu gewährleisten.
Kontinuierliche, meist 24 stündige EKG Aufzeichnung zur Diagnostik und ggf. auch Therapieüberwachung von Herzrhythmusstörungen, zur Schrittmacherkontrolle bei Verdacht auf Fehlfunktion, zur Diagnostik und Therapieüberwachung bei Durchblutungsstörungen des Herzens.
Bitte bringen Sie am Tag der Aufzeichnung einen Gürtel mit, da das Gerät wie ein sogenannter %u201Ewalkman" bequemer zu tragen ist. In der Nacht kann das Gerät samt Gürtel im Bett Platz finden, braucht nicht umgeschnallt zu bleiben.
Während der Tragezeit muß ein Ereignisprotokoll geführt werden, was dem Auswerter einen Überblick über Tätigkeiten am Tage gibt.
Mit Hilfe der modernen Ultraschalltechnik lassen sich Richtung und Geschwindigkeit von Blutkörperchen in Blutgefäßen messen. Aus den erhobenen Messwerten können wir Rückschlüsse auf die Durchblutung in Arterien und Venen ziehen, beispielsweise lassen sich so Einengungen der Arterien oder Gerinnsel in Venen nachweisen. Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.
Wiederholte Blutdruckmessung über 24 Stunden (nach jeweils 30 bzw. 60 Minuten) zur Diagnostik und Therapieüberwachung von Bluthochdruckerkrankungen, besonders bei "Weißkittel-Hypertonus", das heißt eine Blutdruckerhöhung allein durch den Anblick eines Arztes.
Untersuchung der Lungen nach ihrer Fähigkeit, Luft aufzunehmen und wieder abzugeben, zur Feststellung, ob eine Lungenkrankheit wie Asthma oder Lungenüberblähung vorliegt und zur Therapieüberwachung etc .
Hier werden durch kleine, wenig schmerzhafte Injektionen in die Haut, meist am Rücken, bei Kindern in der Regel am Unterarm, die eine Allergie auslösenden Substanzen ausgetestet. Diese Untersuchung kann durch eine Kontrolle bestimmter Blutwerte gelegentlich ergänzt werden.
Dies dient zunächst der Orientierung, welche Umweltstoffe von Ihrem Immunsystem als körperfremd und damit bekämpfenswert klassifiziert werden. Prinzipiell kommen alle körperfremden Eiweißstoffe in Frage.
Weiter Differenzierungsuntersuchung folgen in der Regel, um die Relevanz der Immunreaktion für die Beschwerdesysmptomatik zu klären.
Mit dem Ultraschallgerät können die meisten Organe im Bauch von einem geübten Untersucher besser beurteilt werden, als mit jeder anderen derzeit verfügbaren Methode. Wir untersuchen dabei regelmäßig z.B. die Leber, die Gallenwege, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Milz, die Lymphknoten und die Blutgefäße. Auch manches andere kann dabei noch untersucht werden, nicht jedoch der Magen-Darmtrakt mit ausreichender Zuverlässigkeit.
Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.
Neben der Untersuchung mehrerer Werte im Blut ist die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse heute die wichtigste Untersuchungsmethode für dieses Organ. Wir können hier zuverlässig neben Veränderungen in der Größe des Organs (auch zur Kontrolle bei Medikamenteneinnahme) Knoten und Umbauvorgänge diagnostizieren. Nur noch sehr selten ist eine zusätzliche Untersuchung mit einem Szintigramm (beim Arzt für Nuklearmedizin) notwendig, beispielsweise um umschriebene Funktionsstörungen festzustellen. Denn im Gegensatz zum Szintigramm mit ihrer Belastung durch radioaktive Strahlung ist die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse schmerzlos und ungefährlich.
Neben Bauch, Herz und Schilddrüse lassen sich sehr viele Organe schmerzlos und ungefährlich mit dem Ultraschall untersuchen, beispielsweise der Lungenraum bei Verdacht auf Wasseransammlungen, alle Blutgefäße, Lymphknoten und vieles andere.
Beziehung zur Schulmedizinischen Standardtherapie
Definition ganzheitliche biologische Medizin (auch Komplementärmedizin)
Die ganzheitliche biologische Medizin muss eine sinnvolle, die Hochschulmedizin
ergänzende und auf wissenschaftlichen Kriterien beruhende praktizierbare Medizin
sein und darf nicht mit Alternativmedizin verwechselt werden. Sie befasst sich
schwerpunktmäßig mit Milieu- und Regulationsprozessen im Stoffwechsel, stärkt und
unterstützt Immun- und Reparatursysteme und soll generell die Gesundheit (beim
Kranken „Restgesundheit“) stärken (im Gegensatz zur reinen Symptom- und
Krankheitsbehandlung). Besondere Schwerpunkte der ganzheitlichen
Komplementärmedizin sind:
• Prävention Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Osteoporose,
Demenz, neurologische Erkrankungen u.a.
• Therapie oder Therapiebegleitungen von Erkrankungen
• Befindlichkeitsstörungen (z.B. im Rahmen gynäkologischer
Beschwerden)
• Anti-Aging-Medizin
• Krebsnachsorge
• Leistungsorientierter Sport
• Stress, burn-out, CFS
• Umwelterkrankungen
Der ganzheitliche biologische Ansatz muss genauso wie der hochschulmedizinische
Ansatz dem Anspruch der „Evidence Based Medicine“ standhalten (WZW):
• Wirksamkeit (wissenschaftlich nachgewiesen)
• Zweckmäßigkeit (umsetzbar in Praxis/Alltag)
• Wirtschaftlichkeit (Preis-/Leistung)
Diesen hohen Anforderungen genügen in der Regel viele als „komplementär“
bezeichnete Konzepte nicht. Anders verhält es sich mit der „Orthomolekularen
Medizin“, die zwischenzeitlich nach obigen Kriterien x-fach geprüft und
wissenschaftlich anerkannt ist.
1.2 Was ist eine moderne Orthomolekulare Medizin (OM)
Die moderne Orthomolekulare Medizin (OM) beruht auf den wissenschaftlichen
Erkenntnissen der Pharmakologie, Ernährungswissenschaften, Biochemie,
Physiologie, Immunologie. Sie ist gleichermassen Bestandteil der Hochschulmedizin
und der Natur- und Erfahrungsheilkunde. Ihre Anwendung erfolgt, je nachdem auf
welchen Bereich sie sich erstreckt, allein oder komplementär zu anderen
schulmedizinischen und naturheilkundlichen Massnahmen. Moderne orthomolekulare
Dr. med. Stefan B. Peter • Facharzt für Innere Medizin & Allergologie • Orthomolekulare Medizin • Wolfsangerstr. 100 • 34125 Kassel •
Tel: +49-561-870 4848 • Fax : +49-561-873548 • eMail : praxis@sbpeter.de
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Medizin kann im Einzelfall die Hochschulmedizin ersetzen, stellt aber nicht
grundsätzlich eine Alternative zur Schulmedizin dar.
Unter moderner orthomolekularer Medizin versteht man die zusätzliche
Verabreichung von körperbekannten - d.h. im normalen Stoffwechsel des Menschen
natürlich vorkommenden und dort benötigten – Substanzen, eingesetzt
zur Verhütung von Mangelerscheinungen sowie zur präventiven und therapeutischen
Beeinflussung von „sogenannten Befindlichkeitsstörungen“ oder bereits
eingetretenen Erkrankungen. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die
konsequente Ergänzung einer zusätzlich durchgeführten Therapie, z.B. der Chemo-
oder Strahlentherapie bei Krebserkrankungen. Bei allen diesen Erkrankungen liegt
fast immer ein Ungleichgewicht von den Körper belastenden zu den Körper
schützenden Faktoren auf zellulärer Ebene zugrunde. Diese gilt es zu diagnostizieren
und zusätzlich auszugleichen, damit der Körper mit seinen eigenen Systemen sich
wieder ins biologische Gleichgewicht bringen kann.
Zu diesen orthomolekularen Substanzen zählen u.a. essentielle und nichtessentielle
Nährstoffe wie Vitamine, Vitaminoide, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren
und Aminosäuren sowie die neuen „Vitamine des 21. Jahrhunderts“ .
Hierunter werden heute im weiteren Sinne verstanden auch bestimmte
Nahrungsinhaltsstoffe, die nicht in körpereigene biochemische Stoffwechselvorgänge
eingebunden sind, die aber gesundheitsfördernde oder pharmakologische Wirkungen
im Menschen entfalten. Hierzu zählt u.a. die grosse Gruppe der sekundären
Pflanzennährstoffe (z.B. Phytoöstrogene, Flavonoide, Carotinoide), aber auch Pre-
und Probiotika sowie bestimmte Ballaststoffe. An dieser Stelle entstehen
Überschneidungen mit der Phytotherapie, die sich daher nicht immer klar von der
Orthomolekularmedizin abgrenzen lässt.
Ferner gehören therapeutisch relevante körpereigene Substanzen ohne
Nährstoffcharakter zur Orthomolekularen Medizin. Dies sind z.B. Enzyme,
Nukleinsäuren, Hyaluronsäure und Glucosamin.
(Quelle: GKOM Gesellschaft für komplementäre Orthomolekularmedizin e.V., Köln,
Dr. med. H. Kunz, Prof. Dr. Dr. G. Uhlenbruck, Dr. K. Huse)
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1.3 Mit Orthomolekularmedizin zur individuellen Prophylaxe und Therapie
Grundlage unserer Gesundheit bildet eine möglichst gesunde, ausgewogene
Ernährung, viel Bewegung, viel frische Luft und ein möglichst stressfreies Leben.
Dieses Ziel ist jedoch realistischerweise aufgrund der heutigen Lebensumstände nur
schwer, wenn überhaupt erreichbar.
Vielfältige Einflüsse, wie z.B.
- belastende Umweltfaktoren
- Stress
- Medikamente
- hoher Genussmittelkonsum
- Leistungssport
aber auch
- Nährstoffdefizite der Ackerböden
- lange Lager- und Transportzeiten von Lebensmitteln
- moderne technologische Produktionsverfahren
- veränderte Ernährungsgewohnheiten
- und viele mehr
führen zu einem erhöhten Schutz- und Nährstoffbedarf. Werden diese Schutz- und
Nährstoffdefizite nicht gedeckt und sind keine Nährstoffreserven im Körper mehr
vorhanden, kommt es zu beschleunigten Alterungsprozessen, degenerativen
Prozessen, Stoffwechselstörungen und schlussendlich zur Erkrankung
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Die moderne orthomolekulare Medizin kann diese Defizite mittels spezieller Blut-,
Urin- und Stuhlanalysen feststellen und durch Gabe von exakt auf die individuellen
Bedürfnisse zusammengestellten orthomolekularen Rezepturen sowohl
Nährstofflücken decken als auch notwendige Nährstoffdepots wieder auffüllen.
Darüber hinaus vermag die moderne orthomolekulare Medizin direkt die
Stoffwechsel- und Regulationsvorgänge günstig zu beeinflussen. Dies geschieht
häufig in Form von Infusionen als Block in hoher Dosierung und später als orale
Erhaltungsdosis in niedrigerer Dosierung. Auch diese Dosen liegen aufgrund der
therapeutischen Indikation in der Regel deutlich oberhalb der empfohlenen
Standarddosierung und bedürfen der ärztlichen Diagnostik und weiteren Beratung
sowie Betreuung.
Daraus ergibt sich immer eine erwünschte Verbesserung von Vitalität und
Leistungsfähigkeit. Die moderne orthomolekulare Medizin, wenn sie richtig dosiert
und unter fachkundiger Anleitung eingesetzt wird, hat keine unerwünschten
Nebenwirkungen und kann langfristig eingesetzt werden.
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„Kein Arzt und kein Medikament kann eine tote Zelle wieder zum Leben
erwecken!“
Zitat: Uwe Gröber, Apotheker und Buchautor, Frankfurt
1.4 Auf die Zusammensetzung und Dosierung kommt es an!
Jeder Mensch ist nicht nur in seinem äusseren Erscheinungsbild und seiner geistigseelichen
Struktur ein Individuum, sondern auch in seinem Stoffwechsel und seiner
bioenergetischen Gesamtsituation. Alter, Geschlecht, Körpergewicht,
Körperzusammensetzung, Ernährungsgewohnheiten, Genussmittelgebrauch,
Umweltbelastungen, Gesundheitszustand bzw. vorliegende Erkrankungen, Einnahme
von Medikamenten u.a. beeinflussen entscheidend den Bedarf an orthomolekularen
Substanzen. Dieser Problematik kann mit einer ungezielten orthomolekularen
Pauschalsubstitution nach dem „Giesskannenprinzip“ nicht mehr ausreichend im
Sinne einer optimalen (wzw) ganzheitlichen biologischen Prävention oder Therapie
entsprochen werden. Die beim OM-Konzept verwendeten orthomolekularen
Therapien sind deshalb individuell und exakt auf den Bedarf abgestimmt
rezeptierbar. Kontrolliert wird der Therapieverlauf durch weitere Blut- Urin und/oder
Stuhluntersuchungen. Bei Abweichungen kann deshalb sofort und effizient (vor der
Entstehung grösseren Schadens) eingegriffen werden. Damit wird das von allen
Beteiligten im Gesundheitswesen dringend gewünschte individuelle und lebenslange
„Gesundheitscoaching“ zur Realität.
Mit freundlichen Grüßen.
Dr. Peter - Facharzt für Innere Medizin & Allergologie