Gesundheitsleistung



Pulstest unter Medikamenten


Bei der sportmedizinischen Untersuchung gelten die vom Sporttrainer empfohlenen Pulsobergrenzen unter Medikamenten nicht. Daher wird eine Untersuchung des muskulären Zellstoffwechsels durchgeführt, die klärt, bis zu welchem Puls eine Belastung noch sinnvoll ist, um einen Trainingseffekt zu erzielen. Darüberhinaus kann der Muskel Schaden nehmen (analog roter Bereich im Drehzahlmesser im PKW).


Dieser Test misst ihren aktuellen Trainingszustand (Ist-Zustand) und sollte mit Fortgang des Trainings wiederholt werden, da sich die Trainingspulse abhängig von Ihrem Trainingszustand verändern werden. Üblicherweise beträgt das Kontrollintervall 6 Monate bei kontinuierlichem Training.

Einzelheiten finden sie in diesem Dokument zum Download

 

EKG

Hier kann man Störungen der Herzschlagfolge (Rhythmus) oder der Durchblutung nachweisen, ebenso wie Folgen beispielsweise einer Bluthochdruckerkrankung oder einer Entzündung am Herzen und noch einiges andere. Manchmal muss das EKG durch weiterführende Untersuchungen ergänzt werden.


Belastungs-EKG

EKG unter Belastung (Fahrradfahren im Sitzen) zur Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens, Erkennen von belastungsabhängig ausgelösten Herzrhythmusstörungen, Therapieüberwachung unter medikamentöser Therapie, nach aortocoronarer Bypass-Operation, Ballondilatation. Diagnostik und Therapieüberwachung von Bluthochdruckerkrankungen etc. Für dies eUntersuchung darf man nicht nüchtern sein, weil eine Anstrengung verlangt wird. Diese dient auch zur sportmedizinischen Beurteilung . Sinnvoll ist der Genuß einer Banane vor der Untersuchung. Sollten Beschwerden auftreten, sollten diese gegenüber dem Beobachter geäußert werden.
Für die Untersuchung ist es sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, um den Halt auf den Pedalen zu gewährleisten.


Langzeit-EKG

Kontinuierliche, meist 24 stündige EKG Aufzeichnung zur Diagnostik und ggf. auch Therapieüberwachung von Herzrhythmusstörungen, zur Schrittmacherkontrolle bei Verdacht auf Fehlfunktion, zur Diagnostik und Therapieüberwachung bei Durchblutungsstörungen des Herzens.
Bitte bringen Sie am Tag der Aufzeichnung einen Gürtel mit, da das Gerät wie ein sogenannter „walkman" bequemer zu tragen ist. In der Nacht kann das Gerät samt Gürtel im Bett Platz finden, braucht nicht umgeschnallt zu bleiben.
Während der Tragezeit muß ein Ereignisprotokoll geführt werden, was dem Auswerter einen Überblick über Tätigkeiten am Tage gibt.

 

Gastroskopie

Spiegelung des oberen Verdauungstraktes zur Beurteilung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Für diese Untersuchung muss ein dünner Schlauch (Durchmesser eines Kugelschreibers) mit einem Glasfaserbündel als optischen Leiter über den Rachen vorsichtig in die Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm vorgeschoben werden. Die Schleimhaut kann so direkt vor Ort eingesehen / gespiegelt werden. Falls erforderlich kann über den Schlauch ein Draht mit einer winzigen Zange vorgeschoben und kleine Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung (unter dem Mikroskop) entnommen werden. Die Probeentnahme ist schmerzlos. Um die Schleimhaut komplett einsehen zu können, muss der Magen leer sein, das bedeutet mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und trinken. Zur Vorbereitung erhält der Patient eine Spritze in die Gesäßmuskulatur, um Kreislaufreaktionen zu vermeiden. Dann gibt es eine örtliche Betäubung des Rachens mittels Spray oder Lutschtablette, um starkes Würgen zu vermeiden und eine Spritze in die Vene zur Entspannung.


Coloskopie

Spiegelung des Dickdarms und falls erforderlich eines Teiles des Dünndarms.
Für diese Untersuchung wird ein Schlauch mit einem Glasfaserbündel als optischem Leiter über den After vorsichtig in den Dickdarm vorgeschoben. Die Schleimhaut kann so direkt vor Ort eingesehen / gespiegelt werden. Um die Schleimhaut anzusehen muss ein wenig Luft über den Schlauch geblasen werden. Um ein ungestörtes Vorgleiten des Gerätes in dem sehr gewundenen Dickdarm zu ermöglichen, muss das Gerät manchmal von außen mit der Hand in die richtige Richtung geführt werden.
Falls erforderlich kann über den Schlauch ein Draht mit einer winzigen Zange vorgeschoben und kleine Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung (unter dem Mikroskop) entnommen werden. Die Probeentnahme ist schmerzlos.
Um die Schleimhaut komplett einzusehen muss der Darm komplett entleert werden. Dazu wird in der Vorbereitung (ca. 12-16 Stunden vor der Untersuchung) mit Medikamenten eine Art Durchfall erzeugt.


Doppler/Duplex-Untersuchungen

Mit Hilfe der modernen Ultraschalltechnik lassen sich Richtung und Geschwindigkeit von Blutkörperchen in Blutgefäßen messen. Aus den erhobenen Messwerten können wir Rückschlüsse auf die Durchblutung in Arterien und Venen ziehen, beispielsweise lassen sich so Einengungen der Arterien oder Gerinnsel in Venen nachweisen. Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.


Langzeit-Blutdruckmessung

Wiederholte Blutdruckmessung über 24 Stunden (nach jeweils 30 bzw. 60 Minuten) zur Diagnostik und Therapieüberwachung von Bluthochdruckerkrankungen, besonders bei "Weißkittel-Hypertonus", das heißt eine Blutdruckerhöhung allein durch den Anblick eines Arztes.


Lungenfunktionsmessung

Untersuchung der Lungen nach ihrer Fähigkeit, Luft aufzunehmen und wieder abzugeben, zur Feststellung, ob eine Lungenkrankheit wie Asthma oder Lungenüberblähung vorliegt und zur Therapieüberwachung etc .


Allergietestungen

 

Hier werden durch kleine, wenig schmerzhafte Injektionen in die Haut, meist am Rücken, bei Kindern in der Regel am Unterarm, die eine Allergie auslösenden Substanzen ausgetestet. Diese Untersuchung kann durch eine Kontrolle bestimmter Blutwerte gelegentlich ergänzt werden.
Dies dient zunächst der Orientierung, welche Umweltstoffe von Ihrem Immunsystem als körperfremd und damit bekämpfenswert klassifiziert werden. Prinzipiell kommen alle körperfremden Eiweißstoffe in Frage.
Weiter Differenzierungsuntersuchung folgen in der Regel, um die Relevanz der Immunreaktion für die Beschwerdesysmptomatik zu klären.


Sonographie:


Bauchorgane

Mit dem Ultraschallgerät können die meisten Organe im Bauch von einem geübten Untersucher besser beurteilt werden, als mit jeder anderen derzeit verfügbaren Methode. Wir untersuchen dabei regelmäßig z.B. die Leber, die Gallenwege, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Milz, die Lymphknoten und die Blutgefäße. Auch manches andere kann dabei noch untersucht werden, nicht jedoch der Magen-Darmtrakt mit ausreichender Zuverlässigkeit.
Die Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.


Schilddrüse

Neben der Untersuchung mehrerer Werte im Blut ist die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse heute die wichtigste Untersuchungsmethode für dieses Organ. Wir können hier zuverlässig neben Veränderungen in der Größe des Organs (auch zur Kontrolle bei Medikamenteneinnahme) Knoten und Umbauvorgänge diagnostizieren. Nur noch sehr selten ist eine zusätzliche Untersuchung mit einem Szintigramm (beim Arzt für Nuklearmedizin) notwendig, beispielsweise um umschriebene Funktionsstörungen festzustellen. Denn im Gegensatz zum Szintigramm mit ihrer Belastung durch radioaktive Strahlung ist die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse schmerzlos und ungefährlich.


Sonstige Organe

Neben Bauch, Herz und Schilddrüse lassen sich sehr viele Organe schmerzlos und ungefährlich mit dem Ultraschall untersuchen, beispielsweise der Lungenraum bei Verdacht auf Wasseransammlungen, alle Blutgefäße, Lymphknoten und vieles andere.




Dr. med Stefan B. Peter


Hausarzt Innere Medizin • Allergologie

orthomolekulare Medizin
und ganzheitliche
biologische Therapie






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